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Die Frauentruppe

Montag, 9. April 2007. Ich komme kaum dazu, Tagebuch zu schreiben, dafür passiert so vieles. Heute Morgen traf ich zum ersten Mal die burundische Botschafterin aus Berlin, die sich zurzeit in Bujumbura aufhält. Sie war im gleichen Flieger wie Martina und die Frauentruppe angereist. Heute war sie im „Chez André“, trank Kaffee mit Martina, Ursula (Meissner) und mir und nun ist die gesamte Gruppe im Viertel Kajaga, unsere Schule besichtigen und danach noch das Mütterheim in Kamenge.

 

Als ich am Samstag aus dem Kongo zurück kam, waren Martina und Co. bereits im Kinderheim. Da waren Ursula, die schon eifrig am Fotografieren war, Gabi Hahn von der Hauptschule Kall, die eine Partnerschaft mit unserer burundischen Schule pflegt, Ele, eine Chirurgin aus Köln, Marion, die Organisatorin der Gala „Sommernachtsfrauen“ – die im Übrigen am 8. Juni erneut zugunsten burundikids e. V. in Köln stattfinden wird – und Helena, die Tochter einer Freundin und Bekannten von Marion und Martina, die Kommunikationsdesign studiert. Darum herum sprangen unsere Kids. Auf die hatte ich mich im Übrigen sehr gefreut. Wieder überkam mich das Gefühl, „nach Hause“ zu kommen.

 

Nach einer kurzen Begrüßung ging es ab auf die Terrasse, wo die Mädchen und Jungs ihre obligatorischen Tanzkünste aufführten – was ein Mal mehr auf große Begeisterung stieß. Besonders Marion zeigte ihre Begeisterung. Als Sängerin und Schauspielerin hat sie ohnehin ein Faible dafür, also klatschte, sang und wippte sie ohne zu zögern mit. Zum großen Spaß der Kids. Die Stimmung ist gut.

 

Soweit möglich werden wir in den kommenden Tagen einiges besprechen. Einiges steht an, einiges muss angesprochen, vielleicht auch gleich beschlossen werden. Schwierig natürlich, in einer solch großen Gruppe. Ich versuche dennoch, mich mit jedem zu unterhalten und einen Eindruck zu erhalten. Bislang klappt das ganz gut. Nur ist die Zeit bis zum Abflug am Donnerstag eben viel zu kurz. Es muss ja dennoch nicht das letzte Treffen gewesen sein. Besonders intensiv und ein sehr effizientes Gespräch hatte ich gestern Vormittag mit Ursula. Das hat mich schon einmal mehr weiter gebracht. Auch mit Chirurgin Ele. Weitere folgen – mit, so hoffe ich, jeder einzelnen der Damen.

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