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Hilfe aus Japan

Japan hat sich entschlossen, Hilfe zu leisten… Zum Artikel!

Ein Kommentar zu “Hilfe aus Japan”

 
  1. Axel Haase schrieb am 23. Mai 2008 um 22:10

    Leider gibt es das Problem das die afrikanischen Erzeuger nie in der Lage sein werden mit ihrer eigen Hände Arbeit gegen die kostenlosen Sachspenden aus dem Rest der Welt zu konkurieren. Ruanda, Burundi und Tansania sind langfristig sehr wohl in der Lage für ihren eigen Bedarf zu produzieren. Dem Hilfspaket das Etikett 100 Mio $ anzuheften wenn es sich doch faktisch um überschüssige Vorräte handelt die man irgendwie loswerden möchte ist Etikettenschwindel. Es bleibt zu hinterfragen warum diese Mengen nicht auf dem regulären Weltmarkt untergebracht wurden. Die Erlöse daraus hätte man für nachhaltige Hilfe verwenden können wenn es wirklich um Hilfe gegangen wäre. Außerdem stellt sich die Frage zu welchen Preisen diese Lieferung tatsächlich bei den Verbrauchern ankommt. Dieser Reis wird kaum um den halben Globus geschifft und dann in endlosen LKW-Kolonnen transportiert um dann kostenlos and Hungernde abgegeben zu werden. Das gleiche gilt doch auch für die Kleidersammlungen. Keine noch so ärmliche afrikanische Näherin kann gegen die Lumpensammlungen in Europa ankommen. Hilfreicher ist es wir schmeißen unsere unmodernen Hemden aus der letzten Saision in die Mülltonne und leisten so einen aktiven Beitrag zur Erhaltung von Arbeitsplätzen wo sie benötigt werden. Ich weiß dass das schnell zynisch kingt, aber es gibt keinen goldenen Weg. Leider ist nicht überall wo “Hilfe” draufsteht auch tatsächtlich “Hilfe” drin.

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