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“The Lost Kids of Burundi” - ein (erster) Erfolg

Karlsruhe | 28. April 2009

Die Premiere des Dokumentarfilms “The Lost Kids of Burundi” (Regie: Oliver Langewitz) am vergangenen Sonntag, 26. April 2009, im Karlsruher Filmtheater Schauburg war ein voller Erfolg. Über 140 Zuschauer verfolgten im Rahmen des “Independent Days 9|Filmfest” gespannt den 73-minütigen Film, der die Arbeit der Fondation Stamm und burundikids e. V. im ostafrikanischen Staat Burundi mit all ihren vielfältigen Projekten zeigt.

Die Meinungen des Publikums am Ende des von der BohemiaFilmkunst produzierten Films waren überwiegend positiv: „Der Film hätte ruhig doppelt so lang gewesen sein können!“, meinte zum Beispiel ein älterer Mann, eine junge Studentin von der Universität Landau fand gerade die Schlusssequenz des Films ergreifend: „Die hat mir wirklich die Tränen in die Augen getrieben!“

Auch das Team und die anwesenden Darsteller Anne Ziser, Dr. Gisela Splett, Ruth Nießen und Kerstin Diehl sind mit dem Ergebnis der einmonatigen Dreharbeiten zufrieden, gewährt er doch gute und vielfältige Einblicke in die zahlreichen Projekte in Ort, die auch durch die Arbeit vieler ehrenamtlicher Mitarbeiter in Deutschland unterstützt wird.

burundikids e. V. hatte im Foyer der Schauburg zudem einen Infostand aufgebaut, an welchem die Mitglieder der Karlsruher „Arbeitsgruppe Burundi“ burundische Erzeugnisse verkaufte und auch auf die Situation des Landes aufmerksam machte. Das Interesse an dem Stand war im Anschluss an den Film äußerst groß, und auch der Informationsbedarf zu den Dreharbeiten vieler Gäste ließen den Filmemacher Oliver Langewitz lange nicht zur Ruhe kommen.

Der Regisseur freute sich natürlich sehr über den großen Zuspruch seiner Filmarbeit: “Die gute Resonanz auf den Film bestätigt nicht nur die lange und harte Arbeit an “Lost Kids”, sondern zeigt, dass bei der Bevölkerung ein wachsendes Interesse an der Situation in Burundi besteht. Ich hoffe, dass mein Film dazu beitragen kann, dass die Arbeit der Fondation Stamm und burundikids bekannter wird und vieleicht sogar mehr Unterstützung findet. Dann haben sich die Dreharbeiten schon gelohnt!”

Nun sind weitere Vorführungen in anderen Kinos, auf Festivals, Schulen, Hochschulen u. ä. geplant, zudem arbeiten die Produzenten an einer DVD, die voraussichtlich Ende Juli 2009 erscheinen soll. Alles in allem war die Premiere wohl ein angemessener und guter Auftakt für hoffentlich noch zahlreiche weitere Aufführungen.

(Text: Filmboard Karlsruhe e.V.)

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